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Basel
{{Ort_Schweiz
NAME_ORT Basel
GEMEINDEART Stadt
BILDPFAD_KARTE Karte Gemeinde Basel.png PLZ 4000
BREITENGRAD 47° 32'
LÄNGENGRAD 7° 35'
HÖHE 260
FLÄCHE 22.75
EINWOHNER 166'120
STAND_EINWOHNER 31. Dezember 2002
WEBSITE www.basel.ch
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''Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Basel, andere Bedeutungen unter Basel [ Begriffsklärung] ''.
Basel [ franz. ''Bâle'', ital./rätorom./span. ''Basilea'', lat. ''Basilia'', eng. ''Basel''] ist eine Stadt im Dreiländereck Schweiz, Deutschland, Frankreich. Die Stadt Basel bildet zusammen mit den Gemeinden Riehen und Bettingen den Halbkanton Basel-Stadt. Die Stadt wird unterteilt in Kleinbasel auf der rechten und Grossbasel mit dem Münsterhügel auf der linken Rheinseite. In die Stadt eingegliedert ist das frühere Fischerdorf Kleinhüningen.
Das eigentliche Zentrum der Stadt ist die Altstadt in Grossbasel rund um den Marktplatz und das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, die mit ihren engen Strassen und Gassen zum Flanieren einlädt.
Bemerkenswert ist, dass die Altstadt in Gross- und Kleinbasel sowie die Mittlere Rheinbrücke, die beide Teile der Altstadt miteinander verbindet, vom Autoverkehr befreit sind. Im Allgemeinen reisen die Besucher mit dem Tram in die Innenstadt.
Basel ist nach Zürich und Genf die drittgrösste Stadt der Schweiz und Zentrum der Schweizer Chemie- und Pharmaindustrie. Sie bildet einen Eisenbahnknotenpunkt mit einem der grössten Rangierbahnhöfe Europas im benachbarten Muttenz. Mit den Frachthäfen der Region Basel, den einzigen der Schweiz, besteht über den Rhein eine Verbindung zur Nordsee. Der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg wird gemeinsam mit den französischen Nachbarn betrieben. Er liegt auf französischem Territorium, ist jedoch durch eine exterritoriale Strasse von der Schweiz aus erreichbar. Innerhalb des Flughafen-Areals verläuft daher eine Zollgrenze.
Zahlen und Fakten
Geschichte
thumb165pxBasler RathausRathaus
Persönlichkeiten
Kunst und Kultur
Für besondere Verdienste um den Ortsbildschutz erhielt Basel vom Schweizer Heimatschutz im Jahre 1996 den Wakkerpreis.
Archäologie
Die http://www.archaeobasel.ch/index.php Archäologische Bodenforschungist eine kantonale Fachstelle. Sie setzt sich für die Sicherung und die Pflege des archäologischen Erbes des Kantons Basel-Stadt ein. Der Boden ist ein Archiv, worin sich Zeugnisse menschlicher Tätigkeit von der Frühzeit bis zur Gegenwart erhalten haben. Dieses kulturelle Erbe gilt es zu bewahren. Die Archäologische Bodenforschung arbeitet nachhaltig, wissenschaftlich korrekt sowie in einer vernetzten Art und Weise. Sie orientiert die Öffentlichkeit regelmässig über ihre Resultate zur Stadt- und Kantonsgeschichte.
Lebensumstände und Stadtentwicklung
Architektur
Auf dem Münsterberg erhebt sich das 1019 von den Stiftern Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde geweihte Basler Münster als Denkmal romanischer und Gotikgotischer Baukunst in rotem Sandstein.
Basel beherbergt viele interessante architektonische Preziosen. Nebst Zeugnissen der frühen Moderne mit Bauten von Karl Moser [ Betonkiche um 1920] , Hans Bernoulli, Hannes Meyer oder Hans Schmid, sind in den 80er und 90er Jahren Bauten der Basler Büros Herzog & de Meuron, Diener und Diener oder Morger Degelo dazugekommen. Auch international bekannte Architekten wie Renzo Piano oder Donald Judd haben in Basel gebaut.
Der 105 Meter hohe Messeturm mit 31 Etagen ist das höchste Nutzgebäude der Schweiz. Er wurde von der Architektengemeinschaft Morger & Degelo konzipiert und zwischen Juli 2001 und Oktober 2003 erbaut. Die Grundstückfläche beträgt rund 1.230 Quadratmeter Das Gesamtgewicht beträgt circa 50.000 Tonnen. Das höchste Gebäude der Schweiz ist der 250 Meter hohe Fernsehturm auf St. Chrischona bei Basel.
Museen
Basel gilt als eine der europaweit bedeutendsten Museumsstädte. Das Kunstmuseum Basel ragt dabei als die älteste städtische Kunstsammlung der Welt überhaupt heraus. Schwerpunkte des Museums liegen bei Künstlern der Renaissance sowie des 19. und 20. Jahrhunderts. Werke ab ca. 1960 werden im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt. Weitere bedeutende Kunstsammlungen sind u.a. das Museum Jean Tinguely und die private Fondation Beyeler, die in einem von Renzo Piano entworfenen Haus Bilder und Plastiken vor allem der klassischen Moderne zeigt. Das Schaulager wurde 2003 eröffnet und ist vom Konzept her eine Mischung zwischen öffentlichem Museum, Konservatorium und Kunstforschungsinstitut.
Sehenswert sind auch die anderen Museen, wie etwa das Antikenmuseum, das Architekturmuseum, das Naturhistorische Museum und das Museum für Völkerkunde. Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Sammlungen und Museen, wie beispielsweise die Anatomische Sammlung der Universität, die im Anatomischen Museum zu sehen ist, das Pharmaziehistorische Museum, das Jüdische Museum [ Kornhausgasse] oder das Spielzeugmuseum sowie das Puppenmuseum am Barfüsserplatz. Auf deutscher Seite in Weil am Rhein unweit der Grenze befindet sich ausserdem das von Frank O. Gehry entworfene Vitra Design Museum. Tipp für alle Baselbesucher: Städtische Museen gewähren am ersten Sonntag im Monat freien Eintritt.
Musik
Basel hat eine musikalische Fülle wie kaum eine andere Stadt in der Schweiz. Das Sinfonieorchester Basel gehört zu den renommiertesten Europas. Auch die vielen Chöre stehen für eine herausragende Chorkultur in Basel. Bekannt sind vor allem der Basler Gesangsverein und die weltbekannte Knabenkantorei Basel [ KKB] , welche am alle drei Jahre stattfindenden Europäischen Jugendchorfestival [ EJCF] teilnimmt. Die Theaterszene steht wegen ihren manchmal exzentrischen Inszenierungen von Zeit zu Zeit im Rampenlicht der Kritiker. Auch wenn das Schauspielhaus und das Theater Basel nicht so einen weltbekannten Ruf wie deren Pendants in Zürich, so sind diese doch einen Besuch allemal wert. Insbesondere die klassischen Opernaufführungen sind beim Basler Publikum sehr beliebt [ Macbeth, Zauberflöte, La Traviata] . Die weltweit erfolgreiche Opernproduktion ''Carmina Burana'' von Walter Haupt machte auch in Basel halt. Eine eindrückliche Veranstaltung war auch die Aufführung der Achten Sinfonie von Gustav Mahler in Originalbesetzung [ 800 SängerInnen, 200 InstrumentalistInnen] , welche zum Auftakt des Basler Jubiläumsjahrs 2001 im Januar aufgeführt wurde.
Die Basler Musikszene bringt immer wieder national und international bekannte Bands hervor, z. B. Lovebugs, Cloudride oder The Glue. Seit 2001 ist das jährliche Festival ''Imagine'' fester Bestandteil der regionalen Musikszene.
Fasnacht
Basel ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt für seine Fasnacht. Beginn und zugleich Höhepunkt der Basler Fasnacht ist der Morgestraich, der in der Nacht von Sonntag auf Montag [ nach Aschermittwoch] um vier Uhr beginnt. Aktive beim Morgestraich sind ausschliesslich Trommler, Pfeifer [ Piccoloflötenspieler] , sowie Vorträbler. Ganz wichtig am Morgestraich sind die hell erleuchteten Laternen, die eine ganz spezielle Atmosphäre erzeugen, da in der gesamten Stadt während dieser Zeit kein anderes Licht brennt. Blitzfotografie ist ebenfalls unerwünscht. Zur Fasnacht gehören auch die kabarettistischen Schnitzelbänke in Baseldeutscher Sprache. Traditionelle Speise zur Fasnacht ist die Mehlsuppe und die Zwiebelwähe.
Wirtschaft
Die folgenden bedeutenden Unternehmen haben ihren Sitz in Basel:
Bildung
Basel ist eine humanistisch geprägte Universitätsstadt. Bedeutende Angebote für die höhere Ausbildung:
Verkehr
Nahverkehr - Tram/Bus
Basel ist im Tarifverbund Nordwestschweiz und wird im Nahverkehr durch die Basler Verkehrsbetriebe und der Baselland Transport erschlossen. Zur Zeit findet eine Kontroverse über die Abschaffung des Trolleybusses; die BVB plant, diese abzuschaffen und sie durch Erdgasbusse zu ersetzen. Eine Volksinitiative wurde eingereicht, sodass das Stimmvolk in nächster Zeit darüber abstimmt. Es ist ein positives Resultat zu erwarten, da die Argumentation der BVB nicht stichhaltig ist und die Trolleybusse bei der Bevölkerung sehr beliebt sind.
Das Nahverkehrssystem im Baselbiet ist gut konzipiert, die Tramlinien verkehren im 5- bis 10-Minutentakt.
Fernverkehr - Eisenbahn/Luftfahrt
Auf dem Stadtgebiet befinden sich drei Fern-Bahnhöfe. Der Hauptbahnhof ''Basel SBB'' [ Centralbahnhof] mit den nationalen Linien nach Zürich, Bern/Luzern und Delémont und den internationalen Linien [ Deutschland/Italien] . Im selben Gebäude befindet sich auch der Französische Bahnhof ''Basel SNCF'' [ Elsässerbahnhof] mit den Linien nach Mulhouse- Paris/Brüssel. Der "Badische Bahnhof" [ Basel Bad Bf] befindet sich am anderen Ende der Stadt und wird von der Deutschen Bahn betrieben. Hier halten sämtliche Züge von und nach Deutschland, hier beginnt auch die Hochrheinstrecke in Richtung Waldshut und die [ mittlerweile durch die Schweizerische Bundesbahnen] bedienten Wiesentalbahn nach Zell im Wiesental.
Daneben existieren die beiden Regionalbahnhöfe ''St. Jakob'' [ an der Linie Basel SBB-Muttenz] und ''St. Johann'' [ an der Bahnlinie Basel SNCF-St. Louis] .
Der internationale Flughafen EuroAirport befindet sich nordwestlich der Stadt in Frankreich; es führt eine exterritoriale Strasse von Basel aus zum Flughafen. Es ist der weltweit einzige binationale Flughafen [ betrieben von Basel und Mulhouse, mitbenutzt von Freiburg im Breisgau] .
Strassen
Sport
Siehe auch
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