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Bad Muenstereifel



Bad Muenstereifel ist eine Stadt im Kreis Euskirchen, Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
Bad Muenstereifel ist ein mittelalterliches Kleinod mit vollstaendig erhaltener und restaurierter Stadtmauer. Neben den rund 6.000 Einwohnern im Kernort, gelegen im Tal der Erft, leben weitere rund 13.000 Einwohner in den dazugehoerigen 51 Ortsteilen und Weilern. Bad Muenstereifel erstreckt sich mit rund 151 qkm Flaeche ueber Hoehenlagen von 200 bis knapp 600 m ueber NN --“ der Michelsberg ist mit 588 m ueber NN die hoechste Erhebung des Stadtgebietes. Das Stadtgebiet ist zu rund 60 % bewaldet, etliche Waldparzellen sind als sogenannte Urwaldparzellen ausgewiesen. Über 200 km gut ausgebaute Wanderwege erschliessen die schoene Mittelgebirgslandschaft, die in unmittelbarer Naehe zum Nationalpark Eifel --“ ca. 25 km entfernt --“ liegt. Bad Muenstereifel ist Erholungsort, insbesondere fuer die Bewohner der Ballungsraeume Koeln, Bonn und Duesseldorf/Ruhrgebiet. Seit 1974 ist Bad Muenstereifel -"staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad-".




 





Staedtepartnerschaften


  • mit der englischen Stadt Ashford/Kent seit 1964 [ Jugendaustausch seit 1952]
  • mit der franzoesischen Stadt Fougères/Bretagne seit 1967

    Stadtteile



    Arloff, Bergrath, Berresheim, Effelsberg, Eichen, Eicherscheid, Ellesheim, Eschweiler, Gilsdorf, Hilterscheid, http://www.hohn-kolvenbach.de Hohn, Holzem, Honerath, Houverath, Hummerzheim, Huenkhoven, Iversheim, Kalkar,Kernstadt Bad Muenstereifel, Kirspenich, http://www.hohn-kolvenbach.de Kolvenbach, Kop Nueck, Lanzerath, Lethert, Limbach, Mahlberg, Maulbach, Mutscheid, Neichen, Nitterscheid, Noethen, Odesheim, Ohlerath, Reckerscheid, Rodert, Rupperath, Sasserath, Scheuerheck, Scheuren, Schoenau, Soller, Wald, Wasserscheide, Willerscheid, Witscheiderhof






    Nachbargemeinden



    Folgende Gemeinden grenzen an das Stadtgebiet Bad Muensterteifel; sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Suedwesten, genannt:
    Nettersheim, Mechernich, Euskirchen, Rheinbach [ alle Nordrhein-Westfalen] ,
    Altenahr, Adenau [ beide Rheinland-Pfalz]


    Geschichte



    830 gruendete Abt Marquardt, der Abt der Benediktinerabtei Pruem, ein Kloster, welches -"Neumuenster-" genannt wurde. Nach seiner geographischen Lage wurde dieses Kloster spaeter -"Muenstereifel-" genannt.
    1171 wurde erstmals das Muenstereifeler Schoeffenkolleg erwaehnt, von dem ab 1197 die Marktgerichtsbarkeit ausgeuebt wurde.
    1299 wurde Muenstereifel erstmals -"oppidum-", das heisst -"befestigter Ort-" genannt.
    1312 wurde die Muenstereifeler Burg erstmals urkundlich erwaehnt.
    1454 gab der Herzog von Juelich den Muenstereifelern eine Ratsverfassung, die 1475 noch einmal modifiziert wurde.
    1550/51 errichteten die Muenstereifeler den westlichen Fluegel des Rathauses mit dem Lau-bengang. Am 27.09.1551 wurde dieser Fluegel mit dem neuen Sitzungssaal eroeffnet, in dem ein neuer Buergermeister gewaehlt wurde.
    1618 siedelten sich die Kapuziner in Muenstereifel an.
    1625 kamen die Jesuiten und gruendeten das St. Michael-Gymnasium.
    1657 liessen sich die Karmelitessen in Muenstereifel nieder.
    1659-1668 wurde die Jesuitenkirche gebaut.
    1689 zerstoerten abziehende franzoesische Truppen die Burg.
    1769/70 errichteten die Karmelitessen ihren Klosterbau. Das ehemalige Klostergebaeude beherbergt heute die Grundschule und einen Teil der Stadtverwaltung.
    1794 besetzte das franzoesische Revolutionsheer das linke Rheinufer. Muenstereifel verlor seinen Status als Mithauptstadt des Herzogtums Juelich und seine Funktion als Gerichtsort. Als Buergermeisterei wurde die Stadt dem Kanton Rheinbach im Rhein-Mosel-Departement eingegliedert.
    1803 wurden mit Einfuehrung des Reichsdeputationshauptschlusses alle Kloester in Muenster-eifel aufgeloest. Der Klosterbesitz wurde veraeussert.
    1841 wurde die Provinzialstrasse Koeln --“ Trier [ heute B 51] durch Muenstereifel gefuehrt.
    1890 erfolgte durch den Bau der Stichbahn Muenstereifel --“ Euskirchen der Anschluss an das Eisenbahnnetz.
    1926 wurde Muenstereifel zur Zentrale der Kneipp--™schen Heilmethode in Westdeutschland erkoren.
    1928 legte man den Grundstein zum Kneipp-Kurhaus, das 1929 eroeffnet wurde.
    1956 erkannte der Deutsche Baederbund Muenstereifel als Kneipp-Heilbad an.
    1967 wurde der Stadt das Recht verliehen, den Titel -"Bad-" zu fuehren.
    1969 entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung die Grossgemeinde Stadt Bad Muen-stereifel, die 52 Ortsteile und Wohnplaetze mit insgesamt 15.000 Einwohnern umfasste.
    1971 verlieh der Europarat der Stadt Bad Muenstereifel fuer die verdienstvollen Anstrengungen, die die Stadt -"im Interesse des Ideals der europaeischen Vereinigung vollbracht hat-", die Europafahne.
    1974 wurde der Stadt Bad Muenstereifel unter staatlicher Anerkennung als Kurort die Artbezeichnung -"Kneipp-Heilbad-" verliehen.


    Kultur und Sehenswuerdigkeiten




    Museen

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/heimatmuseum.htm Huerten-Heimatmuseum
  • *1912 gegruendet, Fossiliensammlung, Weberwerkstatt, Buergerliche Wohnstube

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/kalkbrennerei.htmRoemische Kalkbrennerei
  • *6 Kalkoefen, ca. 150 bis 300 n. Chr.

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/apothekenmuseum.htm Apotheken-Museum
  • *1997 eroeffnet, Dokumente und Bilder zur Geschichte der Apotheke, Original Apothekengeraete aus dem 19. Jahrhundert und fruehen 20. Jahrhundert.

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/handwebmuseum.htm Handwebmuseum
  • *1961 eroeffnet, Original Geraete und Abbildungen zur 5000-jaehrigen Geschichte des Webens

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/naturmuseum.htmNatur- und Landschaftsmuseum
  • *Begehbares Diorama, in dem die Natur um Bad Muenstereifel dargestellt wird

  • http://www.bad-muenstereifel.de/bildung/puppenmuseum.htmMuseum fuer Puppen und Spielzeug
  • *Puppen und anderes Spielzeug aus den unterschiedlichsten Epochen und Variationen

    ''Siehe auch: ''Liste deutscher Museen nach Orten, Liste deutscher Museen nach Themen


    Konzerte


    Die klassischen http://www.wallgrabenkonzerte.de "Konzerte am Wallgraben" begeistern jeden Musikliebhaber und sind weit ueber die Grenzen der Stadt bekannt und beliebt.


    Bauwerke


  • Stadtumwehrung
    Die Grafen von Juelich errichteten Ende des 13. und in der ersten Haelfte des 14. Jh. die Bur-ganlage und die Stadtmauer - insgesamt 1,6 km lang - mit 4 Stadttoren und 18 Wehrtuermen. Der Mauerring umschliesst die von der Erft durchflossene Stadt in einer dem Gelaende ange-passten Form. Die Stadtumwehrung und die Stadttore sind vollstaendig restauriert worden.
    Seit einiger Zeit ist der Wehrgang zwischen dem Heisterbacher Tor und der sogenannten "Roten Bruecke", die von der Stadt zum Kurgarten Wallgraben fuehrt, auf einer Laenge von 220 m wieder begehbar. Vom Wehrgang aus geniesst man einen schoenen Blick ueber die Stadt.

  • Burg Bad Muenstereifel
    Im 13. Jahrhundert erbaut, residierte hier Graf Godfried von Juelich - dessen Hochgrab sich in der Stiftskirche befindet - und spaeter die Amtsmaenner und Voegte des Herzogs. Die Burg wurde 1689 von abziehenden franzoesischen Truppen in Brand gesteckt. Seit 1984 ist die Burg im Privatbesitz. In der Burg befindet sich ein Restaurant, der neue Eigentuemer hat fer-ner in ihr mehrere Luxuswohnungen eingerichtet.

  • Stiftskirche
    Um 830 entstand eine kleine Klosterkapelle. Sie wurde im 12./13. Jahrhundert durch die heutige dreischiffige, querschifflose Pfeilerbasilika mit dreituermigem Westwerk ersetzt. In der Krypta befindet sich der Schrein mit den Gebeinen der Schutzpatronen dieser Kirche, der hl. Maertyrer Chrysantus und Daria. Die Kirche stellt ein besonders stattliches Meisterwerk unter den entsprechenden Kirchenbauten an Rhein und Maas in jener Epoche dar, sie ist ganztae-gig geoeffnet.

  • Jesuitenkirche
    gelegen am Markt unmittelbar neben dem St. Michael-Gymnasium, dem ehemaligen Jesui-tenkolleg. Die Kirche wurde 1659 - 1668 von den Laienbruedern des Jesuitenordens erbaut. Einschiffige Kirche mit hoelzernem Netzgewoelbe als Decke und stuetzenlosen Emporen an den Seiten.

  • Romanisches Haus
    Das nachgewiesen aelteste Wohnhaus aus Naturstein im deutschen Westen. Es wurde im Zuge der Umwandlung eines Klosters zum Stift im Jahre 1167 erbaut, und zwar fuer einen sehr begueterten Kanoniker. Seit 1975 ist im Romanischen Haus das "Huerten-Heimat-museum" untergebracht.

  • Windeckhaus
    Es ist das groesste einer Gruppe alter Fachwerkhaeuser in der Orchheimer Strasse, errichtet in den Jahren 1644 bis 1664. Reiches Schnitzwerk und zwei Haengestubenerker machen es zu einem der schoensten Fachwerkhaeuser des Rheinlandes.

  • St. Michael-Gymnasium
    gelegen am Markt, 1659 - 1727 als ehemalige Jesuitenschule erbaut. Die Muenstereifeler Latein- und spaetere Gymnasialschule machte sich sehr bald einen guten Namen im Rhein-land und hat ihn bis heute bewahrt. Bemerkenswert ist die alte Jesuitenbibliothek mit ca. 2.000 Baenden, darunter 76 Buecher, die vor 1500 gedruckt wurden.

  • Ehemaliges Karmelitessenkloster
    gelegen unmittelbar neben dem Rathaus an der Marktstrasse, erbaut vom Karmelitessenor-den aus Duesseldorf etwa zur gleichen Zeit, als die Jesuiten mit dem Bau der Jesuitenkirche begonnen hatten [ etwa 1660] . Der Gebaeudekomplex beherbergt heute die Grundschule und einen Teil der Stadtverwaltung. Im Innenhof befindet sich ein Denkmal des 1780 in Muenste-reifel geborenen "Heiligen Doktors von Moskau", Dr. Friedrich-Joseph Haass.

  • Rathaus
    1476 wurde das zugleich als Gewandhaus dienende Rathaus erstmals erwaehnt [ Gewand-haeuser waren Ausstellungs-, Verkaufs- und Lagerhallen der Tuchbranche] . Spaeter machte man das Gewandhaus zum Rathaus der Stadt, die obere Halle wurde zum Ratssaal umge-staltet. Nach der Flutkatastrophe von 1818 wurde das Gebaeude verkauft, es diente dann lange als Bierlager und als Maelzerei. Erst seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts beher-bergt es wieder Rat und Verwaltung der Stadt. Vor dem Rathaus befindet sich der Pranger.

  • Radioteleskop Effelsberg
    Das groesste vollbewegliche Radioteleskop der Welt mit einem Parabolreflektor von 100 m Durchmesser ist in Bad Muenstereifel-Effelsberg [ ca. 10 km vom Stadtkern entfernt] zu sehen. Das Max-Planck-Institut fuer Radioastronomie bietet Informationsvortraege, verbunden mit Film- bezw. Lichtbildervorfuehrungen fuer Gruppen mit Voranmeldung an [ 02257/301101 - nur vormittags] .

  • Radioteleskop auf dem Stockert
    Auf dem sich 434 m ueber NN erhebenden Stockert bei Bad Muenstereifel-Eschweiler steht eine vollbewegliche 25 m im Durchmesser messende Parabolantenne aus dem Jahre 1957. Dieses ungewoehnliche und weithin sichtbare Baudenkmal wurde urspruenglich fuer militaerische und wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt und ist heute im Besitz einer Audio-High-Tech-Firma.

  • Roemischer Tempelbezirk [ "Heidentempel"]
    Der roemische Tempelbezirk aus dem 1. - 4. Jahrhundert n. Chr. liegt an der Landstrasse zwi-schen Bad Muenstereifel-Noethen und Pesch [ ca. 7 km vom Stadtkern entfernt] , unweit von einem Wanderparkplatz. Der Tempelbezirk mit nennenswerten Überresten der Gebaeude kann ganzjaehrig besichtigt werden.

  • Roemische Kalkbrennerei
    Die Roemische Kalkbrennerei in Bad Muenstereifel-Iversheim [ ca. 4 km vom Stadtkern ent-fernt] besteht aus einer Ofenbatterie von 6 Brennoefen. Die Produktionsstaette wurde von 225 bis 270 n. Chr. erstellt und von verschiedenen roemischen Legionen betrieben.

  • Kapelle auf dem Michelsberg
    Der Michelsberg ist mit 588 m ueber Meereshoehe die hoechste Erhebung von Bad Muensterei-fel. Schon in vorchristlicher Zeit war hier die Gerichts- und Kultstaette der Germanen. Die reizvolle Kapelle auf dem Michelsberg wird heute gern von Wallfahrern besucht. Der Mi-chelsberg ist auch im Winter ein toller Tipp - zum Skilanglauf und zum Rodeln am Nord- und Westhang.

  • Burg Kirspenich
    Kern der Wasserburganlage ist der im 13./14. Jahrhundert erbaute, 28,5 m hohe quadrati-sche, auf einer Insel stehende massive Wohnturm und die Ringmauer. Das jetzige Hauptge-baeude aus dem 17. und 18. Jahrhundert hat eines der ersten Mansarddaecher im Rheinland. Die teilweise wehrhaften Nebengebaeude am Wassergraben stammen vermutlich aus dem 14. oder 15. Jahrhundert.
    Die Burg ist heute Sitz des Telekommunikationsunternehmens Drillisch AG, nachdem sie vom neuen Besitzer aufwendig restauriert wurde.

    Freizeit und Aktivitaeten



  • Wandern
    200 km gut gekennzeichnete Wanderwege fuer Laeufer und Spaziergaenger

  • http://www.erft-radweg.de Der Erftradweg --“ von der Quelle bis zur Muendung
    Auf einer Strecke von 110 km verlaeuft der Erftradweg von der Quelle bei Nettersheim bis zur Muendung in den Rhein bei Neuss. Er durchquert kurz nach der Quelle das Stadtgebiet von Bad Muenstereifel und fuehrt weiter durch einen Teil der Rheinischen Bucht --“ die wasserburgenreichste Region Deutschlands --“ und weiter entlang steinerner Zeugen der Roemerzeit, wehrhafter Stadtbefestigungen, maechtiger Burgen aus der Ritterzeit und prunkvoller Schloesser aus den Glanzzeiten des rheinischen Adels bis hin zu eindrucksvollen Zeugnissen der modernen Kunst und Technik.
    Das Buch -"Der Erftradweg-" ist in acht ca. 15 km lange Touren aufgeteilt --“ ISBN 3-416-03029-X

  • http://www.bad-muenstereifel.de/sport/eifelbad.htm Eifelbad --“ das freundliche Familienbad
    gelegen am suedlichen Rand der Kernstadt direkt an der B 51
    mit Schwimm- und Sportbecken --“ Spiel- und Spassbecken --“ Kinder-Spiel- und Spassbecken --“ Aussen-becken [ auch im Winter] --“ Whirlpool [ aussen und innen] --“ Suhle --“ 66 m-Riesenrutsche --“ Saunaland-schaft --“ Solarien --“ grosse Liegewiese

  • Minigolf
    im Kurpark Schleid

  • Jugendherberge DJH
    in Bad Muenstereifel-Rodert mit 164 Betten in Schlafraeumen fuer 4, 6 und 8 Personen sowie 10 Grup-penleiterzimmer sowie 7 Aufenthaltasraeume

  • Planwagenfahrten und Kutschfahrten
    Fahrten durch die romantische Altstadt und zu ausgewaehlten Zielen in die naehere Umgebung von Bad Muenstereifel

  • Roemische Glashuette
    am Orchheimer Tor. Auf 800 qm sind Glaskunst, Glasgeschichte und Glaskultur zu sehen, ferner De-monstration am Glasofen.

  • Fuehrung durch das Europaeische Schutzgebiet Bad Muenstereifeler Wald
    Der Forstlehrpfad hat eine Laenge von ca. 6 km, er beginnt und endet im Kurpark Schleid und vermittelt eine Fuelle von Informationen ueber die heimische Pflanzen- und Tierwelt.

  • Grillhuette
    Oberhalb des Damwildgartens liegt die grosse rustikale Grillhuette -"Am Quecken-". Sie verfuegt ueber Trinkwasseranschluss, Toiletten, Parkplatz und Sitzgelegenheit fuer 100 Personen.

  • Kurparks
    Unterhalb des Kurzentrums liegt der KURGARTEN WALLGRABEN mit Terrain-Kurwegen, Wasser-spielen, Wassertret- und Armbadeanlagen, Freiluftspielen [ Dame, Muehle, Schach] sowie einem herrli-chen Ausblick auf den mittelalterlichen Stadtkern.
    Der grosszuegige KURPARK SCHLEID mit leicht begehbaren Kurwegen, Wassertret- und Armbadean-lagen, Kinder- und Abenteuerspielplatz, Flossweiher, Minigolfanlage sowie der kostenlosen Ausleihe von Rasenspielen ist in einem Seitental am Stadtrand angelegt. Hier ist das Betreten des Rasens erwuenscht. Von hier aus fuehren Wanderwege in den angrenzenden Stadtwald und zum nahegelege-nen Damwildgehege.

  • Stadtfuehrung
    Fuehrung durch den historischen Stadtkern mit seinen zahlreichen Baudenkmaelern und der vollstaendig erhaltenen Stadtbefestigung von 1,6 km Laenge mit 18 Wehr- und Verteidigungstuermen, 4 Stadttoren, der Burgruine und dem teilweise begehbaren Wehrgang.

    Sport



  • Bad Muenstereifeler Halbmarathon
    Der Halbmarathon wird jeweils an einem Wochenende im September ausgetragen

  • http://www.mtb-eifel.de Mountainbike-Touren Bad Muenstereifel
    Speziell fuer Mountainbiker und interessierte Tourenfahrer gibt es rund um Bad Muenstereifel ein Netz von 10 ausgewiesenen Rundwegen zwischen 15 und 70 km, von der leichten Strecke fuer Anfaenger bis zur Powertour fuer den trainierten Biker. Der hierzu erhaeltliche Mountainbike-Fuehrer besteht aus 10 Einzelkarten.

  • http://www.golfbadmuenstereifel.de Golf
    Golfanlage in Bad Muenstereifel-Eschweiler: 18-Loch, Par 71, Driving Range, Übungsgreens, Clubhaus

  • Tennis
  • Aussen-Tennisplaetze im Goldenen Tal --“ Gaeste sind willkommen
  • 3-Feld-Tennishalle in Sportwelt Schaefer, Im Goldenen Tal

  • Billard
    Billardzentrum im Haus des Gastes Bad Muenstereifel, Noethener Str. 10

  • Badminton
    4 Hallen-Badmintonplaetze in Sportwelt Schaefer, Im Goldenen Tal

  • Wintersport
    Rund um den Michelsberg - mit 588 m ueber NN die hoechste Erhebung des Bad Muenstereifeler Stadtgebietes - gibt es beliebte Ski- und Rodelhaenge. Darueber hinaus laden die angrenzenden Wiesen und Waelder mit gut ausgebauten Wegen zu Spaziergaengen durch die verschneite Winterlandschaft und zum Skilaufen ein.

    Bildung


  • Grundschulen in Bad Muenstereifel-Kernstadt, in den Ortsteilen Arloff, Mutscheid und Houverath
  • Hauptschule in Bad Muenstereifel-Kernstadt
  • http://home.arcor.de/rs-bam Realschule in Bad Muenstereifel
  • http://www.stmg.de Staedt. St. Michael-Gymnasium in Bad Muenstereifel
  • http://www.st-angela-bam.de Privates Erzbischoefliches St. Angela-Gymnasium in Bad Muenstereifel
  • http://www.fhr.nrw.de Fachhochschule fuer Rechtspflege Nordrhein-Westfalen
  • http://www.azj.nrw.de Ausbildungszentrum der Justiz NRW

    Regelmaessige Veranstaltungen


  • Kirmes in der Kernstadt Bad Muenstereifel mit Grossfeuerwerk "Burg in Flammen" jeweils am 3. Sonntag im Juli
  • Bad Muenstereifeler Halbmarathon jeweils an einem Wochenende im September

    Verkehr


  • Bad Muenstereifel ist Endpunkt der Erfttalbahn-Strecke nach Euskirchen.
  • Autobahn A 1 - Abfahrt Bad Muenstereifel/Mechernich

    Persoenlichkeiten



  • Bad Muenstereifel ist der Wohnsitz des Saengers Heino. Er betreibt das bei Kaffeefahrten beliebte ''Heino-Rathaus-Cafe''.

    Ehrenbuerger


  • Landrat Gottfried Josef Wolff am 09.09.1876 zum 25-jaehrigen Dienstjubilaeum als Landrat des Kreises Rheinbach [ Muenstereifel gehoerte zu dieser Zeit zum Kreis Rheinbach]
  • Fuerst Otto von Bismarck am 02.04.1895
  • Freiherr Friedrich von Ayx am 18.11.1897
  • Landrat Rudolf von Groote [ Foerderer der Stadt] am 24.04.1902
  • Franz Maria Ferdinand Stephinsky am 22.06.1922
  • John A. Wiles - ehemaliger Buergermeister der englischen Partnerstadt Ashford - am 08.08.1961
  • Emile [ Mimi] Renno aus der franzoesischen Partnerstadt Fougères/Bretagne in Anerkennung seiner Verdienste um die Staedtepartnerschaft Fougères/Bad Muenstereifel am 05.07.1977

    Soehne und Toechter der Stadt



  • http://www.bad-muenstereifel.de/stadt/gynetti.htm Peter Wilhelm Joseph de Gynetti
    geboren am 9. Dezember 1735 in Muenstereifel - verstorben am 9. Maerz 1804 in Koeln

    De Gynetti war kurkoelnischer Geheimrat und Professor fuer Medizin an den Universitaeten Bonn und Koeln. Die Vorlesungen de Gynettis behandelten die medizinische Praxis, ferner Physiologie, Semiotik und Botanik. Die Einrichtung eines anatomischen Instituts geht auf de Gynetti zurueck und der heute noch in Bonn vorhandene botanische Garten war sein Werk. Leider hat de Gynetti keine wissenschaftlichen Werke verfasst, weshalb er heute, selbst in seiner Heimatstadt, weitgehend vergessen ist.

  • http://www.bad-muenstereifel.de/stadt/haass.htmDr. Friedrich-Joseph Haass - der "Heilige Doktor von Moskau"
    geboren am 10. August 1780 in Muenstereifel --“ gestorben am 16. August 1853 in Moskau

    Nach seiner medizinischen Ausbildung in Koeln und Jena promovierte er 1805 in Goettingen zum Dr. med. und absolvierte anschliessend in Wien eine Ausbildung zum Facharzt fuer Augenheilkunde.

    Auf den Rat einer russischen Fuerstin ging Haass 1806 nach Moskau, eroeffnete dort eine Praxis und wurde schnell einer der beruehmtesten und geachtetsten AErzte Moskaus.

    1828 wurde er Mitglied im Moskauer Gefaengniskommitee und sah sich dazu berufen, das Los der Gefangenen und Verbannten zu erleichtern. Haass wurde zum Chefarzt der Gefaengniskrankenhaeuser ernannt. Zu dieser Zeit wurden von Moskau 6.000 bis 8.000 Verurteilte jaehrlich zu Fuss Tausende von Kilometern zu ihrem Verbannungsort in Sibirien verschickt. Immer gleich mehrere Menschen waren mit einer Kette verbunden und an einen Eisenstab [ Prut] geschmiedet. Auf Grund seiner bis zum Zaren vorgebrachten Bittgesuche wurde der Prut abgeschafft und die schweren Eisenfesseln durch leichtere ersetzt, die innen mit Leder ausgelegt waren. Die Fesseln tragen den Namen von Haass, die -"Haass--™schen Fesseln.

    Nach seinem Tod begleiteten ihn ungefaehr 20.000 Menschen zu seiner letzten Ruhestaette auf dem Auslaenderfriedhof von Moskau. Auf der Umzaeunung seines heute noch erhaltenen Grabes haengen gesprengte Fesseln. Im Hof vor dem von Haass gegruendeten und geleiteten Krankenhauses in der Metschnikovgasse erinnert eine auf einem Granitsockel stehende Bueste an den beruehmten Arzt.

    Haas ist als -"Heiliger Doktor-" in die Geschichte eingegangen, er wird von der russischen Bevoelkerung heute noch verehrt. In der russischen Literatur wird das Andenken an ihn hochgehalten. Auch Lew Kopelew veroeffentlichte 1984 die Lebensgeschichte von Haass in seinem Roman -"Der heilige Doktor Fjodor Petrowitsch --“ Die Geschichte des Friedrich Joseph Haass-".

    Die Geburtsstadt von Haass erhielt 1986 in Moskau einen Gipsabguss der Haass-Bueste. Hiervon wurde in Bad Muenstereifel ein Bronzeabguss hergestellt, der --“ zusammen mit einer Haass-Ausstellung und einer Plakette von Lew Kopelew --“ im ehemaligen Karmelitessenkloster Marktstrasse 15 zu besichtigen ist.

  • http://www.bad-muenstereifel.de/stadt/loeher.htmHermann Loeher
    geboren 1595 in Muenstereifel - verstorben am 12. November 1678 in Amsterdam

    Loeher verzog in jungen Jahren in das benachbarte Rheinbach, wo er --“ wie sein Vater --“ schnell in die AEmter eines Buergermeisters und Schoeffen gewaehlt wurde. Auch brachte er es zu finanziellem Wohlstand.

    Das Unglueck brach ueber Rheinbach und Loeher in der Person des Hexenrichters Franz Buirmann herein. Selbst die Oberschicht war nicht vor den Nachstellungen Buirmanns sicher. Um einer Anklage, die mit dem Todesurteil gleichzusetzen war, zu entgehen, floh Loeher 1636 nach Amsterdam.

    Traumatische Erlebnisse waehrend der Zeit der Hexenverfolgung in Rheinbach und aufgeruettelt durch Nachrichten ueber erneut einsetzende Hexenverfolgungen veranlassten ihn dazu, seine Erlebnisse und seine Argumente wider die Hexenverfolgung 1676 in seinem Buch -"Hochnoetige Unterthanige Wemuetige Klage Der Frommen Unschueltigen-" zu Papier zu bringen.

    Von diesem Buch sind weltweit nur noch zwei Exemplare nachweisbar --“ ein nicht vollstaendiges in Amsterdam und ein vollstaendiges Exemplar in der ehemaligen Jesuiten-Kolleg-Bibliothek des St. Michael-Gymnasiums in Bad Muenstereifel.

    Die Stadt Bad Muenstereifel hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Koeln --“ Abteilung Restaurierung --“ und dem Westkreuz-Verlag Bad Muenstereifel einen Faksimele-Nachdruck des Buches herausgegeben, der --“ zusammen mit einer Begleitbroschuere von Thomas P. Becker --“ im oertlichen Buchhandel bezogen werden kann.

  • http://www.bad-muenstereifel.de/stadt/stephinsky.htmApotheker Franz Maria Ferdinand Stephinsky
    geboren am 22. Juni 1823 --“ verstorben am 13. Dezember 1917

    In aller Munde - und das in des Wortes wahrer Bedeutung - ist der Name Stephinsky durch ein Produkt des Apothekers: Der Stephinsky-Magenbitter, ein aus 27 Zutaten hergestellter Gesundheitsbitter, ist ein weit ueber die Bad Muenstereifeler Grenzen hinaus bekanntes Produkt, das seit 1859 nach dem ueberlieferten Originalrezept des Apothekers hergestellt wird. Juengst wurde der "Stephinsky" von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft mit einer Silberplakette ausgezeichnet.

    Sonstiges





    Kulinarische Spezialitaeten


  • Bad Muenstereifeler Zimtapfelkuchen
  • Bad Muenstereifeler Pfaennchen [ Bratkartoffel, Wirsing und Schweinelendchen]

    Literatur



  • Bad Muenstereifel --“ Das Kneipp-Heilbad
    aus der Reihe -"Die schoene Eifel-"
    Fuehrer durch die historische Altstadt --“ Geschichte --“ Tier- und Pflanzenwelt --“ Wandertips
    vom Eifelverein Ortsgruppe Bad Muenstereifel
    2. ueberarbeitete Auflage 1999
    ISBN 3-924383-14-6

  • Bad Muenstereifel
    aus der Reihe -"Archivbilder-"
    von Harald Bongart und Helmut Cloot - 2003
    ISBN 3-89702-611-2

  • Bad Muenstereifel
    Ein Stadtrundgang mit Fotos und erlaeuternden Texten in deutsch, englisch, franzoesisch und niederlaendisch
    von Harald Bongart, Jeannette Buenger, Helmut Cloot und Yvelise Langner mit Fotos von Theo Broere
    1. Auflage 2003 --“ ISBN 3-7616-1723-2

  • Stadt Bad Muenstereifel
    aus der Reihe -"Die Bau- und Kunstdenkmaeler von Nordrhein-Westfalen
    von Ruth Schmitz-Ehmke --“ 1985
    ISBN 3-7861-1403-X

  • Stadtbilder aus Bad Muenstereifel
    mit Fotos von Guenther Praetor und Texten von Joseph Matthias Ohlert - 1995

  • Alt Muenstereifel --“ in Wort und Bild
    Bilddokumentation von 1890 bis 1932 und Entstehungsgeschichte der Stadt Muenstereifel
    von Johannes Heinen --“ 1983

  • Bad Muenstereifel in alten Ansichten --“ Band 1
    von Joseph Matthias Ohlert - 1979

  • Bad Muenstereifel in alten Ansichten --“ Band 2
    von Harald Bongart und Helmut Cloot - 1993
    ISBN 90 288 5535 1 /CIP

  • Bad Muenstereifel --“ Einst und jetzt
    von Harald Bongart und Helmut Cloot
    1. Auflage 2001
    ISBN 3-89570-744-9

  • Geschichte der Stadt Muenstereifel und der nachbarlichen Ortschaften
    Erster und Zweiter Theil
    von Jakob Katzfey --“ 1854
    [ vergriffen]

  • Volkstuemliche Geschichte der Stadt Muenstereifel
    von Studienrat Prof. Karl Huerten --“ 1926
    [ vergriffen]

  • Bad Muenstereifel --“ Chronik von 760 bis 1816
    von Toni Huerten --“ 1969
    [ vergriffen]

  • Bad Muenstereifel --“ Chronik II. Band --“ von 1816 bis 1970
    von Toni Huerten --“ 1975
    ISBN 3-7927-0256-8

  • Hospital und Armenverwaltung zu Muenstereifel
    Institution fuer soziale Belange auf der Basis gewinnorientierter Unternehmenstaetigkeit
    Eine Betrachtung zur Stadtgeschichte
    von Marianne Gaedtke - 1994
    ISBN 3-924383-05-7

  • Die Flurnamen im Gebiet der Stadt Bad Muenstereifel
    mit Orts- und Siedlungsnamen, Gewaessernamen und Strassenverzeichnis
    von Marianne Gaedtke - 1993
    ISBN 3-924383-00-8

  • Die Sasserather Heide
    Zur Agrar- und Sozialgeschichte einer Landschaft
    von Friedrich Knauer --“ 2000
    ISBN 3-929592-52-5

  • Im Dunkel der Nacht
    Sagen und andere -"merkwuerdige-" und unheimliche Geschichten aus Bad Muenstereifel und Umgebung
    gesammelt von Sophie Lange
    ISBN 3-933608-42-2



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